ZUKUNFT PERSONAL IN KÖLN: DBVB IST KOOPERATIONSAPARTNER

Vom 14. Bis 16. Oktober findet in Köln die Messe „Zukunft Personal“ statt. Der DBVB e.V. wird dort als Kooperationspartner aktiv sein.
Unser Vorstandsvorsitzender, Norbert Hüge, wird am 14.10. von 14 bis 15 Uhr an einer Diskussionsrunde zum Thema "Psychische Belastung am Arbeitsplatz - Was brauchen Mitarbeiter und Führungskräfte" am „Meeting Point“ des BBGM teilnehmen. Gerne steht Herr Hüge im Nachgang gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

HAUPTSACHE GESUND:
ZUKUNFT PERSONAL VERSTÄRKT ANGEBOT FÜR CORPORATE HEALTH

Möglichst lange gesund und leistungsfähig bleiben – das ist heute nicht nur ein individueller Wunsch, sondern auch ein unternehmerisches Ziel in Hinblick auf die Mitarbeiter: Im Zuge des demografischen Wandels und neuer Belastungen in der Arbeitswelt wird betriebliche Gesundheitsförderung zum wirtschaftlichen Erfolgsfaktor. Wo Arbeitgeber den Hebel ansetzen können, zeigt die Zukunft Personal vom 14. bis 16. Oktober 2014 in Köln: Neben der Sonderfläche Corporate Health beleuchtet eine nunmehr zweitägige Themenreihe das akute HR-Handlungsfeld – inklusive Best Practice Beispielen aus einem wissensbasierten Unternehmen und dem Pflegebereich.
Konkrete Anregungen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz erhalten die Messebesucher im Sonderbereich „Corporate Health“ in Halle 2.1 (HR Services): Die Bandbreite an innovativen Produkten und Dienstleistungen reicht von ergonomischer Büroausstattung, Trainingsgeräten und Stressprävention bis zu Konzepten für ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). Als neue Kooperationspartner sind unter anderem das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung und der Westdeutsche Betriebssportverband mit von der Partie.

Ergebnisse der weltweit größten Gesundheitsstudie
Wegen der wachsenden Bedeutung der Thematik widmet Europas größte Messe für Personalmanagement der Programmreihe Corporate Health erstmals zwei Messetage: Am 15. und 16. Oktober stehen jeweils sieben Beiträge zur Wahl. Anhand von Praxisbeispielen aus Unternehmen wie Novartis, Bosch oder Coca Cola erläutert Dr. Martin Zelger (gettheworldmoving GmbH) vier Erfolgsfaktoren für ein gelungenes betriebliches Gesundheitsprogramm. Der Director Continental Europe vermittelt zudem Erkenntnisse aus der weltweit bislang größten Gesundheitsstudie mit circa 70.000 Teilnehmern.

Gesunde Wissensarbeit und „CareWell“ in der Pflege
Wie funktioniert betriebliche Gesundheitsförderung in wissensbasierten Unternehmen? Ihre Erfahrungen dazu teilt Karin Goldstein mit dem Publikum: Die Leiterin Health Management bei der Commerzbank erklärt, mit welchen verhaltens- und verhältnispräventiven Konzepten Wissensarbeit gesundheitsförderlich gestaltet werden kann. Eine besondere Herausforderung stellt die Gesundheitsförderung im Pflegebereich dar. Einen vielversprechenden Ansatz dazu stellt Personalentwicklerin Dr. Birgit Stinner-Meißen vom Caritasverband für die Stadt Köln e.V. vor: das Projekt „CareWell“, getragen von neun stationären und neun ambulanten Pflegeeinrichtungen.

Podiumsdiskussion zum Thema Resilienz und Wertewandel
„Resilienz und HR Empowerment: Nachhaltige Konzepte statt Alibiübungen“ lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, zu der die Brainjoin Deutschland AG einlädt: Vorstand Horst Krämer, Prof. Dr. med. Manfred Schedlowski (Universitätsklinikum Essen), Karl Ferdinand von Thurn und Taxis (Unternehmensberater) und Sandra Stauch (Fujifilm Europe GmbH) erörtern, wie spürbare Effekte für das Personalmanagement und die Führungsebenen zu erreichen sind. Dazu werden Studien aus Deutschland und der Schweiz sowie Best Practices zum Thema Resilienz und Wertewandel herangezogen.

Ganzheitlicher Ansatz statt Einzelmaßnahmen
Einzelmaßnahmen oder ganzheitlicher Ansatz? Auf dieses Spannungsfeld, in dem sich insbesondere kleine und mittelständische Betriebe bewegten, verweist Dr. Sascha Armutat von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP). Der Leiter Strategie, Forschung und Politik plädiert für ein integriertes und ganzheitliches Verständnis von BGM. Eine Strategie zur praxisorientierten Umsetzung vermittelt Oliver Walle. Der Dozent der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement stellt zudem Tools und Checklisten zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit vor.

Psychische Belastungen: Haftungsrisiko vermeiden
Leistungseinbrüche und Fehlzeiten sind heute zunehmend psychisch bedingt. Auch aus rechtlicher Sicht ist die Auseinandersetzung mit psychischen Belastungen geboten. Was zu tun ist, um mögliche Haftungsrisiken für stressbedingte Erkrankungen wie etwa Burnout zu verhindern, erklären Wolfgang und Marion Rosenkranz von der Team Connex AG. Den Zusammenhang zwischen Diversity und Corporate Health verdeutlicht Dr. Michael Fliegner (Frankfurt School of Finance & Management gGmbH). Unterstützung erhält der Bereichsleiter Competence Center, Firmenprogramme & Services dabei von einem Trio der Corporate Actors, das die Wirkung von Diversity mittels typischer Szenen aus dem Arbeitsalltag verdeutlicht.

Vom Betriebssport bis zur digitalen Einzellösung
Auf das Potenzial von Betriebssport als Baustein im BGM verweist Dagmar Vieregge (Deutsche Rentenversicherung Westfalen): Betriebssport biete die Möglichkeit, hochwertige Angebote kostengünstig zu organisieren und nachhaltig in den betrieblichen Alltag zu integrieren. Ein erfolgreiches Rezept für Zielgruppen, die auf klassische Angebote im BGM wenig anspringen, stellen Florine von Caprivi und Harald Holzer von der vitaliberty GmbH vor: Anhand von maßgeschneiderten digitalen Systemen ließen sich die differenzierten Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeiters adressieren.

Added value: MeetingPoint und INQA-Thementage
Wer sich mit Berufskollegen zum Thema BGM austauschen möchte, ist am MeetingPoint in Halle 2.1 richtig: Auf der Sonderfläche Corporate Health ist in diesem Jahr ein eigener Treffpunkt zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken geplant, Fallbringer sind u.a. der Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement, Deutscher Bundesverband für Burnout-Prophylaxe und Prävention sowie der Bundesverband Initiative 50Plus . Gesprächsstoff dazu liefert auch die zweitägige Themenreihe der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) mit einer Fülle an verwandten Beiträgen: Unter dem Motto „Kein Stress mit dem Stress“ gibt zum Beispiel André Große-Jäger, Referatsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Einblick in das Projekt Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) mit seinen konkreten Unterstützungsangeboten für Unternehmen.

Über die Messe Zukunft Personal
Vom 14. bis 16. Oktober 2014 öffnet die Zukunft Personal, Europas größte Fachmesse für Fragen rund um das Thema Personal in Unternehmen, bereits zum 15. Mal ihre Tore. Der Veranstalter erwartet rund 16.000 Personalverantwortliche aus dem In- und Ausland, die sich in Köln über Strategien und Lösungen für das Personalmanagement informieren. Bekannt ist die Messe insbesondere für ihr umfangreiches Vortragsprogramm. Das Themenspektrum reicht von Recruiting und Retention über Leadership-, Weiterbildungs-, Arbeitsrechts- und Softwarefragen bis hin zur Zukunft der Arbeitswelt.

Über spring Messe Management GmbH
spring Messe Management veranstaltet Fachmessen für Personalmanagement, Professional Learning, Corporate Health, Job and Career und den Public Sector. Langjährige Messe-Erfahrung, thematische Expertise und nachhaltige Kundenorientierung machen die spring-Veranstaltungen zu etablierten Branchenplattformen. Die Fachmessen aus dem Hause spring sind Seismographen für neue Produkte, Ideen und Managemententwicklungen. Das Tochterunternehmen der Deutschen Messe AG ist in vier Ländern vertreten: Deutschland, Österreich, Ungarn und Russland.