"Aufleben statt Ausbrennen" Dr. Stephan Hofinger

Kategorie: 
Trainer, Coaches, Berater
Anrede: 
Herr
Titel: 
Dr.
Name: 
Hofinger
Vorname: 
Stephan
Straße und Nr.: 
Gletscherblick 30a
PLZ: 
06080
Ort: 
Innsbruck-Igls
Telefon: 
0043/699/10506110
e-Mail: 
stephan.d.hofinger@gmail.com
Mitglied im DBVB: 
Ja
DBVB zertifiziert: 
Ja
Anbieterprofil: 

Bei der Unternehmensberatung und im Coaching liegen mir zwei Themen besonders am Herzen:

- Stressmanagement/Burnout-Prophylaxe (Resilienz)
- (Berufliche) Veränderungsprozesse

Bei diesen beiden Themen bin ich nicht nur aufgrund langjähriger „Selbsterfahrung“ im fordernden Wirtschaftsleben als selbständiger Patentanwalt und eigener beruflicher Umorientierung, sondern aufgrund umfangreicher Spezialausbildungen besonders kompetent.

Ausgangspunkt jeder Intervention ist immer eine umfassende Abklärung der aktuellen Lebenssituation. Die meisten Menschen, die ihre Arbeit nur mehr als Belastung erleben, haben meist einen innigen Kontakt zu sich selbst und ihrer Sehnsucht verloren. Sie funktionieren nur mehr, ihr tiefliegender Wunsch nach Sinnerfüllung bleibt unbefriedigt. Neben konkreten Veränderungen geht es daher oft darum, mit der eigenen Lebendigkeit wieder in Berührung zu kommen. Im Coaching entsteht Raum, um Schritt für Schritt ins Spüren zurückzufinden: ins Spüren der eigenen Bedürfnisse, der individuellen Einzigartigkeit, vor allem aber von Sinn und Sehnsucht.

Stress, der als belastend empfunden wird, kann auf verschiedenen Ebenen reduziert oder sogar aufgelöst werden. Auf der praktischen (instrumentellen) Ebene geht es darum, das Auftreten belastender Situationen, sogenannter Stressoren, zu vermeiden. Das beginnt bei allgemeinem Zeit- und Energiemanagement und endet bei ganz konkretem Problemlöse-Training. Der Bogen spannt sich dabei vom Erkennen und Berücksichtigen des persönlichen Tagesrhythmus, über das feste Einplanen von Ruhepausen (ohne Störung durch Handy oder Emails) bis hin zum Verbessern der eigenen Arbeitsorganisation und dem Erlernen selbstschützenden Nein-Sagens. Manchmal ist es auch an der Zeit, tiefgreifendere Veränderungen vorzunehmen, um sich in einem passenden beruflichen Umfeld wieder neu mit Begeisterung entfalten zu können.

Wesentlich für die Stressreduktion ist auch die Auseinandersetzung mit inneren Antreibern und Glaubenssätzen, die stressverschärfend wirken: „Sei perfekt!“, „Sei vorsichtig!“, „Sei beliebt!“ oder auch „Ich kann nicht.“ sind typische Einstellungen, mit denen wir uns selbst das Leben zusätzlich schwer machen. Sind solche Einstellungen erst einmal erkannt, lassen sie sich mit einiger Übung ersetzen, wodurch sich der subjektiv auf uns lastende Druck deutlich verringert. Auch grundlegende Fragen nach dem Stellenwert unserer Arbeit (Work-Life-Balance) und deren Sinnhaftigkeit, nach dem Raum für menschliche Begegnung, zweckfreies Spiel und eine tragende Spiritualität gehören zur kognitiven Ebene der Stressbewältigung.

Mit „Regeneration“ lässt sich schließlich der dritte Bereich umschreiben, der Stress entgegenwirkt. Hier bin ich als Yoga- und Meditationslehrer sowie Yogatherapeut mit Körper-, Atem- und Achtsamkeitsübungen (auch mit Genuss-Training) ganz in meinem Element. So habe ich selbst nach dem Durchleiden eines Burnouts über Yoga als ganzheitliche Lebensphilosophie in eine neue Balance gefunden und auch meine spirituelle Seite (wieder) entdeckt. Neben einer heilsamen Entspannung und Kräftigung für anstehende Veränderungen bringen uns Methoden wie Yoga und Meditation letztlich wieder zurück zu einem Erspüren dessen, was uns in der Tiefe nährt und ausmacht. Zurück also in ein erfüllendes Sein, in dem auch die Arbeit ihren rechten Platz einnimmt.

Außenwelt l Innenwelt

Immer schneller, immer mehr
fordert die Wirtschaftswelt,
doch ich folge dem Rhythmus meines Atems.

Immer greller, immer lauter
schreit die Unterhaltungswelt,
doch ich lausche der Stimme meiner Seele.

Immer leerer, immer lebloser
taumelt die Menschenwelt,
doch ich spüre die Kraft meines Herzens.

(Stephan Hofinger, 2012)